Bärbel Hommel

Von Beruf bin ich Krankenschwester. Ich habe über 30 Jahre bei der Bundeswehr im ambulanten sowie auch im stationären Bereich gearbeitet. In den vergangenen acht Jahren war ich in einer Behörde der Bundeswehrverwaltung tätig.

In dieser Zeit ist auch die Idee entstanden, mit meiner damaligen Hündin Debby zunächst im Besuchsdienst in einem Altenheim ehrenamtlich tätig zu werden.

Unterstützt hat mich dabei der Verein „ Tiere helfen Menschen“.

Hilfreich waren bei den Einsätzen auch die vom Verein angebotenen Weiterbildungen zum Thema : „Tiergestützte Therapie in Altenheimen“.

Etwa sechs Jahre haben Debby und ich gemeinsam  den Bewohnern in einem Altenheim in Frankfurt am Main regelmäßig Freude und Abwechslung gebracht.

Auch hier habe ich viel gelernt. Besonders über die Arbeit mit an Demenz erkrankten Menschen und was man mit einem freundlichen Tier bei gerade diesen Patienten alles erreichen kann. Dann wurde Debby leider schwer krank und verstarb im Jahr 2011.

Nur kurze Zeit später zog die Sechsmonate alte PON-Hündin Mia bei uns ein.

Mit ihr setzte ich die Besuchsdienste fort und merkte schnell, dass man unsere gemeinsame Arbeit noch weiter ausbauen kann.

Im Dezember 2012 begannen wir dann beim Münsteraner Institut für therapeutische Fortbildung und Tiergestützte Therapie ( M.I.T.T.T.)in Rheine (NRW) die Ausbildung zum Therapiebegleithundeteam.

Nach etwa einem Jahr haben  wir dann die Ausbildung erfolgreich mit einer Prüfung abgeschlossen. Wir arbeiten seitdem als zertifiziertes  Team in der tiergestützten Therapie vorwiegend in Altenheimen in der Umgebung von Frankfurt am Main.

Aber auch als Schulbesuchshundeteam sind wir erfolgreich unterwegs. Auch hier ist in absehbarer Zeit eine qualifizierte Ausbildung zum Schulbesuchshundeteam vorgesehen. Damit wollen wir den für diese Einsätze notwendigen pädagogischen Anforderungen gerecht werden.

Seit 2012 bin ich Mitglied im Berufsverband der Therapiebegleithunde Deutschland e.V.

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